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     Verkehrsanbindung Thal – ein Strassenbauprojekt des Kantons Solothurn

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Los 4 – Brücken / Kunstbauten

Das Los 4 beinhaltet folgende Projektelemente:
– Viadukt
– Tunnelportale Süd und Nord
– Unterführung Lebernweg
– Dünnernbrücke mit uNterführung Hunweg
– Stützmauern des Trassees Nord
– Steinschlagschutzmassnahmen
– Technikgebäude

Ein Viadukt als filigrane Konstruktion

Es ist wohl das augenfälligste Bauwerk der Verkehrsanbindung Thal: der Viadukt über das Industrieareal Klus und die Dünnern zum Südportal des Tunnels Guntenflüeli.

296 Meter auf schlanken Stützen und eingerahmt von beidseitigen Wänden aus Glas, wirkt die fast elf Meter breite Fahrbahnplatte auf Baumwipfelhöhe filigran und leicht.

Viaduktpfeiler-300-web.jpg

Viaduktpfeiler zur Überquerung der Dünnern
 

Der höchste Punkt des Viaduktes liegt bei der Dünnernquerung im Abschnitt Süd. Anschliessend geht es bergab durch den Tunnel zum Portal Nord.
Das Trassee überquert hier die Unterführung Lebernweg, ein kombinierter Geh- und Radweg.


Mit einer weiteren Brücke quert das Trassee Nord die Dünnern und die Unterführung Hunweg (rechtes Flussufer, unter der Brücke).

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Anschliessend folgt der leicht erhöhte Abschnitt Trassee Nord

Querschnitte-Stuetzmauer-laengs-900-web.jpg
Querschnitt Trassee Nord, erhöht über Terrain auf Stützmauern mit Lärmschutzwänden aus Glas

 

Beim Portal Süd besteht infolge der sich in der Nähe befindlichen steilstehenden Felswände und Abrisskanten eine Gefährdung bezüglich Steinschlag. Die Gefährdung im Portalbereich besteht sowohl während dem Bau als auch während dem Betrieb.
Die Berechnungen der Steinfalllinien und die Analyse der lokalen Gegebenheiten zeigte, dass das Portal mit einem Steinschlagschutznetz gesichert werden muss.

 

Blick von oben auf das Tunnelportal Süd (rot) und den Viadukt (orange)Steinschlagschutz_Tunnelportal_Sued_Detailplan-1400-web.jpg


In der steilen Felswand unmittelbar bei der neuen Strasse ist ein rund 75m langes und 5m hohes Netz angeordnet. Die unter der Netzlage liegende Felspartie (stärker rot, rechts) wird bereichsweise mit einem Steinschlagvorhang aus hochfestem Stahldrahtgeflecht geschützt.
Damit wird gewährleistet, dass herunterfallende Steine nicht auf die Fahrbahn fallen, sondern nahe der Felswand zurückgehalten werden.
Unmittelbar südlich des Steinschlagschutznetzes wird die bestehende Felssicherung der Felsnase geodätisch überwacht und mittels in Betonlongarinen angeordneten vorgespannten Ankern saniert (Bohrlöcher als rote Linien).

 

Weiterführende Informationen

Die nachfolgenden Dokumente können Sie durch anklicken von «Download» herunterladen.
Beachten Sie bitte, dass es sich dabei teilweise um umfangreiche Berichte oder grosse Pläne handelt und deshalb der Download je nach Internetzugang und Computer etwas dauern kann.

Los 4 Orientierung

Los 4 Aussteckung