Verkehrsanbindung Thal
ein Strassenbauprojekt des Kantons
Solothurn

Los 10 – Flankierende Massnahmen FLAMA

Mit der Realisierung der Verkehrsanbindung Thal ergeben sich für das Städtchen Klus aufgrund der grossen Verkehrsentlastung völlig neue Perspektiven. Zukünftig wird nur noch der direkte Ziel- und Quellverkehr durch das Städtchen Klus fahren. Dadurch kann die heute stark verkehrsorientierte Kantonsstrasse in eine siedlungsorientierte Strasse mit grosser Aufenthaltsqualität umgestaltet und den zukünftigen Bedürfnissen angepasst werden.

Der Bearbeitungsperimeter für das Betriebs- und Gestaltungskonzept erstreckt sich vom Knoten Wengimattstrasse bis zum Busbahnhof Thalbrücke. Die Durchfahrt durch die Klus wird in drei Abschnitte unterteilt und wie folgt umgestaltet:


Gestaltungsmassnahmen

Klus – Abschnitt 1 (Süd) Knoten Wengimattstrasse mit Zufahrt in das Städtchen Klus und das Industriegebiet Klus (ehemaliges von Roll-Areal) bis zur Inneren Klus (ehemalige Poststelle)
Mit einer neuen Baumreihen wird der Strassenraum optisch verengt und damit der Eintritt in das Städtchen Klus dramatisiert. Zudem werden die Gemeindestrassen beim Bahnhof Klus umgestaltet und mit der Weiterführung des kombinierten Rad-/Gehweges ergänzt.

Innere Klus – Abschnitt 2 Innere Klus mit historisch und städtebaulich wertvoller Bausubstanz (von der ehemaligen Poststelle bis zum Restaurant Burg)
Die historische Verschmelzung von Vorplätzen und Strasse (ohne Bäume) wird wieder hergestellt und dadurch die ehemaligen Strukturen des Städtchens wieder lesbar. Die Fahrbahn wird so ausgebildet, dass die Koexistenz von Passanten, Radfahrern und motorisiertem Verkehr verbessert und der Lärm massiv reduziert wird.

Klus – Abschnitt 3 (Nord) Restaurant Burg bis und mit (Bus-) Bahnhof Thalbrücke
Im Bereich des Busbahnhofs Thalbrücke wird der Raum durch die grosszügige Mittelinsel umgestaltet und so der Übergang von der verkehrsorientierten Hauptverkehrsstrasse verdeutlicht. Die Aufenthaltsqualität kann wesentlich verbessert werden.
Die Massnahmen am Strassenraum des Städtchens Klus bilden einen integrierenden Bestandteil der Verkehrsanbindung Thal und sind im Rahmen des Gesamtprojektes unmittelbar nach Inbetriebnahme der neuen Strasse umzusetzen.


Weiterführende Informationen

Die nachfolgenden Dokumente können Sie durch anklicken des blauen Titels herunterladen. Beachten Sie bitte, dass es sich dabei teilweise um umfangreiche Berichte oder grosse Pläne handelt und deshalb der Download je nach Internetzugang und Computer etwas dauern kann.



Fuss- und Radwegverbindungen

Mit dem Projekt Verkehrsanbindung Thal profitieren die Fussgänger und Radfahrer von einem attraktiveren, deutlich verbesserten und sicheren Angebot.
Die Verbindungen sind abseits des motorisierten Verkehrs:

Fussgänger und Radfahrer
– Mehr Platz im Städtchen
Viel weniger und langsamerer Verkehr im Städtchen
Verbindung Thalbrücke-Hölzlistrasse bleibt für Fussgänger erhalten
Erhöhte Sicherheit.

Plan klicken und vergrössern

Radweg-Hauptverbindungen
Vom Verkehr getrennter, vortrittsberechtigter kombinierter Rad-/Gehweg vom Anschluss Süd bis zum Hammerschmiedeweg
Attraktivere Anbindung an die kantonale Radroute in Richtung Moos via Unterführung Lebernweg
Radfahrer werden nicht durch den Kreisel geführt, dürfen diesen aber benutzen
Radfahrer sind auf der neuen Strasse nicht zugelassen.

Neuer kombinierter Rad-/Fussweg beim Bahnhof Klus

Los 10 – Flankierende Maßnahmen FLAMA – Genehmigung

Titel Beschreibung Inhaber File Size File Type
G-11 Los 10 Klus Erschliessungsplan 1:500.pdf admin 2.159,63 KB PDF

Los 10 – Flankierende Maßnahmen FLAMA – Orientierung



Amt für Verkehr und Tiefbau
Rötihof, Werkhofstrasse 65
4509 Solothurn

Rechtlicher Hinweis
Diese Website sowie der Infoprospekt der Region Thal sind nicht Bestandteil des gesetzlichen Verfahrens der Öffentlichen Planauflage des Projektes Verkehrsanbindung Thal. Rechtlich verbindlich sind einzig die

offiziellen Dokumente, welche an den offiziellen Auflageorten (Balsthal und Olten) in gedruckter Form präsentiert werden. Veränderungen oder Fehler durch Drittpersonen, elektronische Übermittlung oder digitale Umwandlungen werden so verhindert.