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     Verkehrsanbindung Thal – ein Strassenbauprojekt des Kantons Solothurn

Es ist eng in der Klus: Der Bezirk Thal, die Einwohnergemeinde Balsthal und das Städtchen Klus leiden seit Jahren unter einer unbefriedigenden Verkehrssituation.
Auto- und Radfahrer, Fussgänger, Postautobenützer, Liegenschaftsbesitzer und Anwohner sind von der täglichen Stausituation in der Klus betroffen. Diese führt zu einem Standortnachteil für die ganze Region und beeinträchtigt die Attraktivität des historisch geschützten Städtchens Klus massgebend.

Die Grundlagen

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 Die Mobilitätsstrategie für die Region Thal

Für den Bezirk Thal wurde eine Mobilitätsstrategie erarbeitet (Zeithorizont 2030). Diese zeigt auf, dass das Verkehrsproblem nur mit dem Bau einer neuen Strasse wirksam gelöst werden kann.

Taktverdichtungen im Angebot des öffentlichen Verkehrs (öV), ein Park&Ride-Angebot in Balsthal, Schnellbusse oder Bus-Eigentrassees, die Aufhebung des Barriereübergangs bei der Thalbrücke sowie weitere Massnahmen am bestehenden Verkehrsnetz alleine reichen nicht aus, um den Stau in der Klus zu eliminieren und die Erschliessung des Thals zu verbessern.

 Ein Flaschenhals in Zahlen

Die Grafik zeigt den «Flaschenhals Klus» und die Kapazität vor und nach dem Bau einer Entlastungsstrasse für das Städtchen Klus:

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Maximale Verkehrskapazität am Abend in Richtung Thal,
oben 2015, unten Prognose 2032.
Höchstzahl der Fahrzeuge pro Stunde im jeweiligen Abschnitt

Heute wollen abends über 1’100 Fahrzeuge pro Stunde durch die Klus in Richtung Thal fahren. Auf dem bestehenden Verkehrsnetz können jedoch maximal nur ca. 1’000 Fahrzeuge pro Stunde die Klus passieren. Die Städtchendurchfahrt mit den leistungsmindernden Verkehrswiderständen wie Bahnschranke, Busbevorzugung, Fussgängerquerungen, das Bremsen und Warten bei Abbiegemanövern sowie der Kreisel Wengimattstrasse bilden für den Verkehr einen Flaschenhals.

Dieser Engpass führt abends regelmässig zu einem schnellen Anwachsen des Staus bis nach Oensingen und zu langen Wartezeiten. Der Verkehr wird auch in Zukunft zunehmen. So wird bis ins Jahr 2032 für die Abendstunden mit einer Verkehrszunahme von 12 bis 20 Prozent gerechnet. Soll der Verkehr verflüssigt werden, wird eine entsprechende Kapazitätssteigerung erforderlich.

 Die Mitwirkung brachte Verbesserungen

Vom 26. Mai bis 30. Juni 2015 wurde die Bevölkerung zur Mitwirkung am Projekt Verkehrsanbindung Thal eingeladen.
Das Projekt soll auf die regionalen Bedürfnisse abgestimmt und breit abgestützt sein.
Insbesondere in folgenden Bereichen erreichten die Mitwirkungseingaben ein Plus an Qualität, Attraktivität und Sicherheit:

– Fussgänger- und Radwegverbindungen

– Busbahnhof Thalbrücke und Bahnhofplatz Klus

– Flankierende Massnahmen im Städtchen Klus

Weiterführende Informationen

Die nachfolgenden Dokumente können Sie herunterladen. Beachten Sie bitte, dass es sich dabei teilweise um umfangreiche Berichte oder grosse Pläne handelt und deshalb der Download je nach Internetzugang und Computer etwas dauern kann.

Zum Download auf das jeweilige Titelblatt klicken.
 

Mobilitätsstrategie 2012

Kurzbericht, 18 Seiten A4 als PDF

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Mitwirkungsbericht 2015

18 Seiten A4 als PDF

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Prospekt zur öffentlichen Planauflage 2017

2x3 Seiten A4 als PDF

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