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     Verkehrsanbindung Thal – ein Strassenbauprojekt des Kantons Solothurn

Für den Bezirk Thal wurde eine Mobilitätsstrategie erarbeitet mit Zeithorizont 2030. Diese zeigt auf, dass das Verkehrsproblem nur mit dem Bau einer neuen Strasse wirksam gelöst werden kann. Taktverdichtungen im Angebot des öffentlichen Verkehrs (öV), ein Park&Ride- Angebot in Balsthal, Schnellbusse oder Bus-Eigentrassees, die Aufhebung des Barriereübergangs bei der Thalbrücke sowie weitere Massnahmen am bestehenden Verkehrsnetz alleine reichen nicht aus, um den Stau in der Klus zu eliminieren und die Erschliessung des Thals zu verbessern.

Mit dem Mauszeiger über den oberen Plan fahren und durch die "Lupe" vergrössern.

 

Verkehrssimulation 2030

Mit modernsten Verkehrssimulatoren kann die heute gemessene Verkehrsdichte auf die zukünftigen Prognosen hochgerechnet und überprüft werden.
Unsere Studie zeigt einen
Vergleich im Jahr 2030 links ohne und auf der rechten Seite mit der neuen Strasse. Die typische Feierabendsituation (17.30 bis 17.42 Uhr) zeigt den Verkehr in dreifacher Geschwindigkeit.

Unterhalb des Wiedergabefensters finden Sie eine Navigation zur Steuerung: stoppen, vergrössern, weiterfahren … Mit der Maus darüberfahren und ausprobieren!

 

Standort der AEM = Los 6

Der Standort der Ökologischen Ausgleichs- und Ersatzmassnahmen befindet sich beim Weiler St. Wolfgang, im nordwestlichen Teil  von Balsthal. In der obigen Karte ist das Los 6 erwähnt, aber in Wirklichkeit nicht an diesem Ort zu finden!

Diese Fotos zeigen den genauen Standort.

Zur Vergrösserung mit dem Mauszeiger
über die Fotos fahren.

Mehr zum Los 6 – sowie zu allen weiteren Bauabschnitten – finden Sie in der Hauptnavigation ganz oben rechts.

Das Gesamtprojekt

Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen

Kann das Verkehrsproblem nicht einfach mit der Aufhebung der Barriere
beim Bahnhof Thalbrücke gelöst werden?

Nein. Mit der Aufhebung oder der Verkürzung der OeBB-Linie bis zum Bahnhof Thalbrücke kann der Flaschenhals nicht eliminiert werden. Eine leicht verzögerte Staubildung und eine geringe Erhöhung des Leistungsvermögens könnten erreicht werden. Diese Verbesserung reicht jedoch nicht aus, um den heutigen Verkehr flüssig bzw. staufrei abzuwickeln. Diese Situation wird sich infolge der erwateten Verkehrszunahme verschlechtern. Die Grafik zeigt de«Flaschenhals Klus» und die Kapazität vor und nach dem Bau der Entlastungsstrasse:

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Maximale Verkehrskapazität in Richtung Thal am Abend. Höchstzahl der Fahrzeuge pro Stunde im jeweiligen Abschnitt

Verkehrssimulation dieser Situation: Auch dazu wurde eine eigehende Analyse erstellt.
Das folgende Video zeigt die Verkehrssituation 2030 einerseits mit der heute bestehenden Barriere und andererseits ohne Barriere.

 

Kann das Verkehrsproblem nicht durch Massnahmen auf dem bestehenden Strassennetz gelöst werden?

Nein. In den Jahren 2007 bis 2011 wurden die wirkungsvollsten Massnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation bereits umgesetzt (Bau Kreisel Thalbrücke, Busbahnhof, Einspurstrecken bei der Sagmattstrasse und beim Restaurant Burg, Abbiegeverbote, u.ä.). Das Verbesserungspotenzial ist damit ausgeschöpft.

Wird der Stau nicht einfach auf die neue Entlastungsstrasse verlagert?

Nein. Der Flaschenhals «Städtchen und Knoten Wengimattstrasse» wird eliminiert. Der neue Kreisel Thalstrasse wird das erforderliche Leistungsvermögen auch in Zukunft aufweisen. Diese Erkenntnisse wurden aus Berechnungen sowie Verkehrssimulationen des gesamten Verkehrsnetzes gewonnen.

Die langen Wartezeiten fallen vor der Lichtsignalanlage «Äussere Klus» an. Setzt das Projekt nicht am falschen Ort an?

Nein. Der Stau bildet sich im Städtchen und weitet sich gegen Oensingen aus. Sobald sich die Autos bis zur Lichtsignalanlage (LSA) «Äussere Klus» stauen, kann der Verkehr nicht mehr abfliessen und es entstehen in der Tat die grössten Wartezeiten vor der LSA.
Das Projekt eliminiert den Engpass. Ein Rückstau bis zur LSA kann damit verhindert werden. Die LSA hat die erforderliche Kapazität, um den Verkehr flüssig abzuwickeln.

Ist die Verkehrsanbindung Thal viel zu teuer?

Nein. Eine neue Verkehrsanbindung im dicht bebauten Raum mit engen Platzverhältnissen ist nicht möglich ohne den Bau von Kunstbauten (Tunnel, Viadukt, Brücken u. Ä. ).
Die Verkehrsanbindung Thal ist rund 1,1 km lang und kostet infolge der zahlreichen Kunstbauten 65 Mio. Franken (exkl. MwSt., +/- 20 %) bzw. 59 Mio. Franken pro Kilometer. Sie ist die kürzest mögliche genehmigungsfähige Lösung!

Die Kosten sind vergleichbar mit anderen im Kanton Solothurn realisierten Grossprojekten wie «Solothurn, Entlastung West» – mit total 106 Mio. Franken bzw. rund 59 Mio. Franken pro Kilometer oder der «Entlastung Region Olten» – mit total 295 Mio. Franken bzw. rund 68 Mio. Franken pro Kilometer.

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Lothar Bürgi
Gesamtprojektleiter Verkehrsanbindung Thal
Als verantwortliche Ansprechperson für interessierte Personen, Medien, Institutionen, Verbände, Firmen und Behörden beantworte ich gerne Ihre Fragen. Mail bevorzugt: lothar.buergi@bd.so.ch



Weiterführende Informationen

Die nachfolgenden Dokumente können Sie durch anklicken von «Download» herunterladen.
Beachten Sie bitte, dass es sich dabei teilweise um umfangreiche Berichte oder grosse Pläne handelt und deshalb der Download je nach Internetzugang und Computer etwas dauern kann.

Gesamtprojekt Genehmigung

Gesamtprojekt Orientierung